Sonntag, 17. Dezember:
Ralf, ein einzelner Mitreisender, fährt mit mir zu den phönizischen und römischen Ausgrabungen „Lixus“ bei Larache. Wir lassen uns von einem Führer über das Gelände begleiten. Es gibt für Laien nicht so sehr spektakuläres zu sehen, eher Andeutungen der ehemaligen Theateranlage, Thermen und Tempel.

Doch die Lage über dem mäandernden Fluss ist wunderschön (Ralf erkennt in der Flusslandschaft die Elbe bei Dresden wieder!).
In Sichtweite liegt die weiße Hafenstadt Larache am Atlantik. Ein schöner Ausflug in angenehmer Gesellschaft.

Zurück in Asilah treffen wir zum späten Abend den Rest der Gruppe. Eigenartiger Weise sind wir jetzt 7 statt der versprochenen 6 Fahrzeuge. Der Ortsrundgang fällt wegen der Verspätung der Anreise recht knapp und wenig informativ aus. Alles freut sich nun auf das versprochene Abendessen. Doch das reservierte Restaurant ist geschlossen. Als Ersatz zwängen wir uns in ein kleines Etablissement. Dessen Küche – falls es überhaupt so etwas gibt, ist hoffnungslos überfordert. Nach einer Stunde Wartezeit bekommen wir drei lieblos zusammengestellte Tajine, zähes Huhn, kaum Gemüse und alles mit matschigen Pommes überdeckt. Die müssen wir uns zu zwölft teilen. Es gibt noch eine kaum genießbare „Fastensuppe“, die anscheinend von anderenorts angeschleppt wurde. Löffel sind Mangelware. Schade, dass die Gruppenreise so beginnt.