Juli 27

Freilichtmuseum Danzig und Konzertzauber in der Marienkirche

 

.Samstag Nachmittag in der Rechtstadt von Danzig , kaum ein Durchkommen bei diesen Besuchermassen.

Ich flüchte erstmal auf den Rathausturm. Und das lohnt sich, sowohl der Aussicht wegen, als auch wegen der Museumsräume, die man beim Aufstieg durchwandert. Der Rote Saal, Bilder, Dokumente und Objekte der Vorkriegszeit und bedrückende Fotos der Ruinenstadt am Ende des 2. Weltkrieges. Oben dann die Aussicht über die heute perfekten Hausfassaden des Wiederaufbaus. Alles zusammen weckt in mir die Vorstellung eines riesigen Freilichtmuseums.

 

 

Natürlich ist Stadt wieder lebendig außerhalb der touristisch überfluteten Rechtstadt.
S-Bahn,  Straßenbahnen und Busse sind gut ausgelastet bis in die Außenbezirke.

 

Die Marienkirche beeindruckt allein durch ihre Größe aber auch durch die wertvolle Ausstattung.

 

 

 

 

 

 

Ich habe gleich am ersten Abend das Glück, ein Konzert für Flöte und Laute in der Kirche zu hören. Der Flötistin gelingt es, den Nachhall des riesigen Raumes mit in ihr Spiel einzubeziehen, wodurch ihr Spiel mehrstimmig wirkt!

 

 

 

Von den Kirchen, die ich in Danzig besichtige, beeindruckt mich St. Nikolaus am tiefsten. Der Reiseführer berichtet, dass die Kirche die Zerstörungen weitgehend unbeschadet überstanden hat.

 

 

 

Interessant finde ich die Johanneskirche, mit den teilweise unverputzten Säulen und Wänden. Der Innenraum ist bestuhlt und wird für Kulturveranstaltungen genutzt.

 

 

 

 

 

 

Modern die Philharmonie – in Backstein ausgeführt.

Rechts im Hintergrund das Krantor – muss man natürlich gesehen haben – wie so vieles anderes auch.



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Veröffentlicht27. Juli 2017 von OpTh75 in Kategorie "Sommer 2017 mit Thomas

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