Sonnenschein und Jenseitsglaube in der Kaschubischen Schweiz
Am Morgen nach dem verregneten Tag der Anreise scheint schon wieder die Sonne. Ich habe zum Frühstück einen grandiosen Blick von meinem hochgelegenen Stellplatz über die umliegenden Hügel und drei Seen.
Mein Kulturprogramm verlangt aber den Besuch von Karthaus, ehemaliges Kartäuserkloster mit düsterer Kirche (der Reiseführer spricht vom sargdeckelartigen Kirchendach).
In der Tat überwiegen in der Ausstattung die bedrückenden Details. Schwebt doch ein weißer Engel mit Sense im Arm über dem Ausgang. Ist das die Verheißung zum Jenseits?
Vorerst genieße ich lieber den Sonnenschein dieses schönen Tages!
Nächstes Ziel ist nun Danzig, das Hotel in Altstadt wird mir für drei Nächte Unterkunft und dem Bus einen sicheren Stellplatz bieten.
Wer hat denn diese Schweiz, wann und warum so genannt?