5. Etappe: die Bremsen haben Hochkonjunktur
Statt einer mittäglichen Einkehr machen wir heute Picknick an einem Wasserfall! Heute ist es richtig heiß, und gleichzeitig scheint sich die Anzahl der Pferdebremsen zu vervielfachen. Jedenfalls hat Annette mit ihrem Erhitzungs-Stick einiges zu tun, da jeder den ein oder anderen Biss abbekommt.
Das Picknick am Wasserfall im Halbschatten der Bäume ist es sehr angenehm. Hier entspringt das Wasser direkt aus dem Berg. Kurioserweise versiegt das Wasser laut den Einheimischen immer am selben Tag im Jahr, genauso wie er immer am selben Datum auch mit einem Knall entspringen soll.
Von dort gehts dann weiter zum Naturparkhaus in Elmen. Dieses ist als Holzhaus direkt über den Lech gebaut. Es handelt sich dabei übrigens nicht um ein natürliches Parkhaus für Autos *zwinker an Ferry*
Dort präsentiert uns die Vorsitzende des Vereins, welche Flora und Fauna hier schützenswert ist und wieso. Außerdem kriegen wir stichhaltige Antworten auf unsere Fragen. Zum Schluss bemerkt sie noch: „ihr seht aber echt richtig fertig aus“ – womit sie nicht ganz unrecht hat und was wohl vor allem der Hitze des Tages geschuldet ist (um die 30 Grad).
Für den folgenden Abschnitt bis Stanzach war geplant, den Bus zu nehmen. Angesichts der Temperaturen eine gute Idee. Mit 3 anderen Teilnehmern entscheide ich mich dann aber doch, auch die restliche Strecke zu Fuß zu nehmen. Es stellt sich heraus, dass diese letzten 11km recht einfach zu bewältigen sind. Eine Einkehr an der Strecke macht die Temperaturen erträglicher. Ich trinke einen ganzen Liter Johannisbeerschorle!