Juli 27

Wenn ich n’en See seh‘,  brauch‘ ich kein Meer mehr … – Masuren –

„Sonata Camp“ heißt der Platz an einem großen See. Eigentlich liegt mitten in einem Seengebiet. Hier kannst du deine Seele baumeln lassen (was das wohl immer heißen soll?).
Die Campingwiese ist weitläufig, Schatten, Sonne, Seesicht, Waldesruhe  –  für jeden Geschmack etwas.

Reiseführer schreiben von „traumhafter Landschaft“. Das sagt mir nichts, vielleicht ist meine oder deine Traumlandschaft auf der Erde nicht zu finden. Ich hatte den Eindruck, dass es sich bei den Bildern, die ich zu sehen bekam, um Kompositionen handelt. Kompositionen, denen nichts hinzugefügt und aus denen nichts entfernt werden werden darf.

Mit meinem Fahrrad bin ich an drei Tagen um Seen, durch Wälder und kleine Orte gefahren. Hausgärten verwildert oder gepflegt, egal! Äcker, die das Land nicht beherrschen,  sondern es sich mit Wäldern und Hügeln teilen.

Zum Glück ist mein Rad nicht anspruchsvoll, was den Straßenbelag betrifft. Es trug mich ohne zu klagen von Bild zu Bild.

Die Seen sind auch ein beliebtes Segelrevier. Ideal für Jollenkreuzer, es blüht das Chartergeschäft. Auf den Verbindungskanälen herrscht mitunter drangvolle Enge.

Doch zur Nacht sucht man sich einfach einen kleinen Hafen, eine Lücke im Schilf oder eine Taverne mit Landungssteg.



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Veröffentlicht27. Juli 2017 von OpTh75 in Kategorie "Sommer 2017 mit Thomas

1 COMMENTS :

  1. By airbjorn on

    Sieht super aus auch mit den Wolken! Heute sind wir wieder geerdet, leider kein Task wegen Starkwind. Wir hoffen dass es morgen dann geht.

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