Rückfahrt: Ostpreußen, Kaschubien, Westpreußen
- Für die Rückfahrt wähle ich Straßen, die mich näher an die russische Grenze Richtung Kaliningrad, also Königsberg führen. Durch Orte hindurch, deren ostpreußische Namen auf meiner Karte eingetragen sind: Fürstenau , Marienthal, Landsberg (Ostpreußen), Schulzenvorwerk, Rosenort, Mehlsack, …
Der Verkehr ist dünn in dieser Gegend, an grasüberwachsenen Schienensträngen malerisch verfallene Bahnhöfe. Wenigstens ist der Straßenzustand akzeptabel.
Ab Elbing nimmt der Verkehr wieder zu. Nach 6 Stunden Fahrt bin ich wieder in Kaschubien. Erste Übernachtung am Kaschubischen Freilichtmuseum.
Das Museum ist einen Besuch wert. Es gibt teilweise deutsche Erklärungen, die das deutsch-polnische Verhältnis ein wenig berühren.
(Abendessen in einem Hotelrestaurant mit Gitarrenmusik – schön)
Zwei weitere Übernachtungen auf einer Campinginsel, die nur über die kleine private Autofähre zu erreichen ist. Man darf auf der ganzen Insel beliebig stehen. Außergewöhnlich ist die Speisekarte des Restaurants. Es gibt Schlutzkrapfen, Kaiserschmarrn und überhaupt Tiroler Küche; ich nahm zum Abend Knoblauchspaghetti, bin ja alleine im Bus. Restaurant und Campingplatz leitet eine Tiroler Familie. Die Insel ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Weniger als 2 Autostunden von der Grenze entfernt ist der Platz für deutsche Familien ein beliebtes Urlaubsziel geworden.
Die Campinginsel sieht ja super aus!
Dein Blog liest sich sehr spannend!
Kommst du auf der Rückfahrt in Berlin vorbei?